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Green-City-Masterplan der Landeshauptstadt Potsdam zur Senkung der NO2-Belastungen

Im Rahmen des Sofortprogramms Saubere Luft wurde durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Erstellung von Masterplänen in Kommunen mit besonders hohen NO2-Belastungen gefördert. Die Masterpläne dienen als Grundlage für die Umsetzung von emissionsreduzierenden Maßnahmen. Am 31.07.2018 wurde der Green-City-Masterplan der Landeshauptstadt Potsdam fertiggestellt und veröffentlicht.

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Im vorliegenden Masterplan werden mögliche Maßnahmen zur kurz- und mittelfristigen Reduzierung der verkehrsbedingten NO2-Emissionen identifiziert, strukturiert und damit ein Handlungsleitfaden für die integrierte Maßnahmenumsetzung gebildet. Dabei werden Maßnahmen des Verkehrssystemmanagements (Verkehrssteuerung) mit Maßnahmen zur integrierten Verkehrs-und Mobilitätsinformation kombiniert, insbesondere unter Einbeziehung des Umweltverbunds.

Kontakt
Bereich Verkehrsentwicklung
Telefon: +49 331 289-2541
E-Mail: verkehrsentwicklung@rathaus.potsdam.de

Download
Green-City-Masterplan der Landeshauptstadt Potsdam [*pdf, ca. 6,6 mb]

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How does it work?

A healthier, cleaner and more mobile Potsdam

Since 17 April 2012, Potsdam has been operating a novel system to reduce air pollution. The goal of the environmentally-oriented traffic control is to prevent concentrations of nitrogen dioxide and particulate matter in the air from exceeding limit values specified by the European Union to protect human health and the environment. The project also implements the measures specified in federal legislation for monitoring air quality and reducing pollution levels.

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The environmentally-oriented traffic control system tracks levels of air pollution. If the concentrations of nitrogen dioxide exceed a specified value, then the traffic lights at heavily polluted places are adjusted so that the traffic flows again. At the same time, the vehicles coming into the city can be diverted so that there is less traffic in residential areas.

The air pollution levels in Potsdam are regularly measured and monitored. In many places it has been found that the air quality has improved. However, there are still problem areas such as Behlertstrasse, Grossbeeren Strasse or Zeppelinstrasse where levels of particulates and nitrogen dioxide are often too high.

The goal of the environmentally-oriented traffic managements is to reduce air pollution levels, but road traffic can cause high local pollutions when there are rush-hour tailbacks, or when engines are idling in a traffic jam. In order to keep the air clean, traffic flows must be regulated.

In cooperation with the European Union, Potsdam has been able to establish the technical requirements for the environmentally-oriented traffic management. The existing traffic control centre was expanded, and some 50 measuring stations were upgraded. The management centre now not only measures the traffic density, but also receives meteorological data and measurements of air pollution levels. The control of 30 traffic lights was augmented so that it is now possible to react to traffic problems or critical environmental situations.

Potsdam is legally obliged to lower air pollution levels. The clean air plan for the city, together with a package of measures implemented by the city council, has created the basis for the environmentally-oriented traffic management. Other options were also considered, such as the introduction of lower speed limits throughout the inner city or the introduction of an environmental zone with restricted access. It was decided that environmentally-oriented traffic management would ensure healthy and clean air without restricting the mobility of Potsdam residents.

The datasets for the environmentally-oriented traffic management are permanently monitored and the set-up is adjusted wherever necessary.

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Weitere Maßnahmen

Umweltzone

Die Einrichtung einer Umweltzone war eine der vorgeschlagenen Maßnahmen im Luftreinhalteplan 2012 und wurde hinsichtlich der Wirkung untersucht. Die Ergebnisse sind auf der Seite des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz unter http://www.mugv.brandenburg.de/ eingestellt.

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Die errechneten Minderungsraten für Potsdam liegen deutlich unter den erwarteten Minderungseffekten für andere Umweltzonen, bei denen von einem Minderungseffekt der  Feinstaubimmissionen um 2 - 5 μg/m3 in der Regel ausgegangen wird. Als Ursache, warum dieser Effekt für Potsdam wesentlich geringer ausfällt, sind die Mitnahmeeffekte der Berliner Umweltzonenregelung, von denen Potsdam als unmittelbar angrenzende Stadt stark profitiert.

Tempo - 30

Eine Reduzierung auf Tempo 30 führt nicht zwangsläufig zu einer Reduzierung des Luftschadstoffausstoßes der Fahrzeuge. Die jeweiligen Vor-Ort-Bedingungen sind zu berücksichtigen.

Nähere Untersuchungen wurden durch das LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg durchgeführt:

http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/220986/

Im Rahmen der Erstellung des Luftreinhalte- und Qualitätsplan für die Landeshauptstadt Potsdam wurde die Einführung von Tempo 30 auf der Großbeerenstraße (seit 21.12.2012 umgesetzt) und die Wirkung auf die Luftschadstoffsituation durch das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) untersucht. Die Reduzierung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der Luftschadstoffbelastung in der Großbeerenstraße.

Durch die Geschwindigkeitsreduzierung auf der Großbeerenstraße und die Nähe zur Nuthestraße soll auch die Nutzung der Nuthestraße als Alternative für einige Fahrstrecken attraktiver werden. Dadurch kann ein Teil des Verkehrs zwischen Horstweg und Zentrum-Ost mittelfristig auf die parallel verlaufende Nuthestraße verlagert werden. Die Festlegung der Geschwindigkeitsreduzierung erfolgte nach Prüfung von möglichen Verkehrsverlagerungen in die angrenzenden Wohnstraßen. Hierzu hat das MUGV mit Modellrechnungen festgestellt, dass die Verkehrsverlagerung nicht zu neuen Luftreinhalte- und Lärmproblemen in anderen Wohnstraßenabschnitten führen wird.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die Lärmbelastung für die Bewohner dieser Straße spürbar sinken wird.

In Vorbereitung der 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplanes wurden die Auswirkungen von Tempo 30 auf die Luftschadstoffbelastung in der Zeppelinstraße untersucht. Im Ergebnis ist Tempo 30 aus Sicht der Luftschadstoffemissionen positiv zu bewerten. Details können unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.3310.de/Bericht_Messfahrten_T30.pdf nachgelesen werden."

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Weiterführende Informationen

Stadt Potsdam

Weiterführende Informationen zur allgemeinen Luftreinhaltung und der Luftreinhalte- und Aktionsplanung für die Landeshauptstadt Potsdam:

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Umweltorientierte Verkehrssteuerung

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Weiterführende Informationen des zuständigen Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburgzum Immissionsschutz und der Luftqualität in Brandenburg: 

Luft und Luftqualität

Übersicht über die rechtlichen Grundlagen zur Luftreinhaltung in der Europäischen Union, in Deutschland und im Land Brandenburg:

rechtliche Grundlagen

Umweltbundesamt

Aktuelle Immissionsdaten für Deutschland des Umweltbundesamtes:

Immissionsdaten für Deutschland

Aktuelle Immissionsdaten für Brandenburg vom Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg:

Immissionsdaten für Brandenburg

Allgemeine Informationen zur Luftqualität und Luftreinhaltung in Deutschland des Umweltbundesamtes:

Luft und Luftreinhaltung

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