Fortschreibung des Radverkehrskonzepts der Landeshauptstadt Potsdam

Das im Juli 2008 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossene Radverkehrskonzept wird fortgeschrieben, um auf die bereits sichtbaren Entwicklungen des Radverkehrs mit zunehmenden Radverkehrszahlen im Kernstadtbereich, das weitere Bevölkerungswachstum, aber auch auf die stärkere Verbreitung von Pedelecs einzugehen.

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Das fortgeschriebene Radverkehrskonzept soll Maßnahmen für den Bau oder die Verbesserung von Radverkehrsanlagen sortiert nach der jeweiligen Dringlichkeit enthalten und Aussagen zur Weiterentwicklung des Fahrradservice als auch der Öffentlichkeitsarbeit treffen. Das fortgeschriebene Radverkehrskonzept wird als Entscheidungsgrundlage der Politik und der Verwaltung für das weitere Vorgehen dienen.

Sie finden den Entwurf unter:

https://www.potsdam.de/fortschreibung-des-radverkehrskonzepts-entwurf-der-landeshauptstadt-potsdam



Kontakt:
Herr von Einem, Bereich Verkehrsentwicklung
Telefon: +49 331 289-2539
E-Mail: Radverkehr@Rathaus.Potsdam.de

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Umsetzung Radverkehrskonzept

Im Rahmen des Radverkehrskonzepts und der Radverkehrsstrategie von 2008 wurden verschiedene Maßnahmen zur Radverkehrsförderung durch die Landeshauptstadt Potsdam durchgeführt. Einen Überblick wird in dem beigefügten Pdf-Dokument gegeben.  

Umsetzung RVK [*pdf]

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Dritter Bericht zur Umsetzung der Radverkehrsstrategie von 2014

Der Bericht zum Radverkehr informiert alle zwei Jahre entsprechend der Festlegung in der Radverkehrsstrategie über die Umsetzung der Ziele der Radverkehrsstrategie und den Stand der Radverkehrsförderung in Potsdam. Die einzelnen Bereiche der Radverkehrsförderung in Potsdam werden im Hinblick auf den Umsetzungsstand näher erläutert.

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Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen Potsdam

Um das schnelle Radfahren auf längeren Distanzen zu fördern, wurden Strecken zwischen Potsdam und Werder (Havel), Nuthetal sowie Teltow bzw. dem Potsdamer Norden für mögliche Radschnellverbindungen in einer Machbarkeitsstudie geprüft, Vorzugstrassen ermittelt und für diese eine erste Kostenvoreinschätzung getroffen.

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Dabei geht es nicht um den kurzfristigen Ausbau von Radwegen, sondern um die Erschließung neuer Potenziale. Radschnellwege sind speziell ausgebaute sehr breite Radwege die außerorts möglichst kreuzungsfrei verlaufen. Sie sind ein Premiumprodukt und insbesondere als Stadt‐Umland‐Verbindung ein geeignetes Infrastrukturelement zur Radverkehrsförderung mit dem Ziel, zügige, komfortable und sichere Verbindungen für den Radverkehr auch auf größeren Entfernungen zu schaffen.

Mit dem Stadtentwicklungskonzept Verkehr haben die Stadtverordneten Radschnellverbindungen als wesentliche Maßnahme zur Verbesserung der Stadt-Umlandverbindungen für den Radverkehr grundsätzlich zugestimmt.

Die Machbarkeitsstudie stellt nun dar, dass der Bau von Radschnellverbindungen ein hohes Potential hat, Anteile des Pendlerverkehrs vom Kraftfahrzeug auf das Fahrrad zu verlagern.

Für eine Radschnellverbindung nach Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf (TKS-Region) weisen die Gutachter „ein sehr hohes Potenzial“ aus. Die Führung der Strecke über die Stahnsdorfer Straße und Alte Potsdamer Landstraße ist mit einem vergleichsweise geringen Aufwand zu realisieren. „Der zeitnahe Bau einer Radschnellverbindung auf dieser Trasse kann daher empfohlen werden“, heißt es in der Studie. Auch die geprüfte Strecke durch den Wildpark nach Werder (Havel) stellt aus Sicht der Gutachter eine gute Variante dar, weil sie „eine deutlich schnellere, komfortablere und sicherere Anbindung von Werder und Wildpark‐West an die Potsdamer Kernstadt“ bildet. „Priorität sollte dabei der Bau einer Fußgänger und Radfahrerbrücke über den Zernsee erhalten“, so die Gutachter. Eine hochwertige Radverkehrsanbindung nach Potsdamer Norden „ist sinnvoll, um den zukünftigen Bewohnern gleich eine attraktive Alternative zum Auto bieten zu können“, sagen die Gutachter zur dritten Radschnellverbindung. Sie empfehlen dafür weitere Untersuchungen.

Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen [*pdf]

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Foto: Landeshauptstadt Potsdam / Barbara Plate 

Zukunft des Radverkehrs in Potsdam

Um die Fahrradinfrastruktur in Potsdam weiterzuentwickeln und die Öffentlichkeitsarbeit auszubauen, plant die Stadt Potsdam das Radverkehrskonzept fortzuschreiben.

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Wie das Radverkehrsnetz zukünftig aussehen sollte und welche Wege und Kreuzungen für den Radverkehr verbessert werden müssten, wurde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern auf einer Planungsradtour und der anschließenden Veranstaltung „Radcafé" am Samstag, 12.04.2014 im Bildungsforum Potsdam diskutiert. Ungefähr 30 interessierte Teilnehmer waren der Einladung gefolgt.

Bei der Radtour wurde deutlich, wo es positive Ergebnisse gibt, aber auch, wo noch Handlungsbedarf besteht. Beim anschließenden Radcafé wurden an so genannten Thementischen in verschiedenen Gesprächsrunden diskutiert, Verbesserungsvorschläge und Anregungen vorgetragen und die Ergebnisse festgehalten. Folgende Themen wurden erörtert:

- ein geschlossenes und durchgehendes Radverkehrsnetz für die Landeshauptstadt Potsdam – Hauptrouten für den Radverkehr

- Radfahren im Alltag und in der Freizeit – komfortables und zügiges Fahren

- Radverkehrssicherheit – nicht nur eine Frage der Infrastruktur, sondern auch des Verhaltens

- Fahrradkultur ist mehr als Infrastruktur – Service und Kommunikation für den Radverkehr.

Präsentation der Bürgerversammlung [*pdf]

Bericht mit den Ergebnissen der Bürgerveranstaltung [*pdf]

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Foto: Landeshauptstadt Potsdam / Barbara Plate 

Jugendbeteiligung des Radverkehrskonzeptes

Die Jugendbeteiligung wurde zur Fortschreibung des Radverkehrskonzepts durch das Kinder- und Jugendbüro Potsdam (Stadtjugendring Potsdam e.V.) im Rahmen der Erstwählerkampagne „Dein Erstes Mal" vom 13. bis 23. Mai 2014 durchgeführt.

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Insgesamt wurden etwa 100 Schülerinnen und Schüler zum Radverkehr befragt. Die Ergebnisse der Beteiligung finden Sie in diesem Bericht.

Bericht Jugendbeteiligung Radverkehrskonzept [*pdf]

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Radverkehrskonzept

m Auftrag der Stadtverwaltung Potsdam wurde zwischen 2006 und 2008 das städtische Radverkehrskonzept aktualisiert und eine Radverkehrsstrategie erarbeitet. Beides wurde im Juli 2008 von den Stadtverordneten einstimmig beschlossen. Damit soll der Radverkehr in der Stadt gefördert und Potsdam zur fahrradfreundlichen Kommune ausgebaut werden.

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Potsdam konkretisiert und erweitert mit der Radverkehrsstrategie und dem Radverkehrskonzept nicht zuletzt die Ziele und Maßnahmenvorschläge des „Nationalen Radverkehrsplans“ und fügt sich so ein in die bundesweiten Aktivitäten zur Förderung des Radverkehrs.

Ziel: Ein Drittel mehr Radverkehr bis 2012

Wesentliches Ziel ist es, den Radverkehrsanteil weiter zu steigern. Schon jetzt werden in der Stadt mit dem Fahrrad rund 20 % aller Wege - oder umgerechnet immerhin täglich fast 80.000 Fahrradfahrten - zurückgelegt. Im bundesweiten Vergleich liegt Potsdam damit recht weit vorne.

Für die Zukunft ist jedoch noch mehr geplant. Vorgesehen ist, den Radverkehrsanteil Schritt für Schritt auf den niederländischen Landesdurchschnitt von 27% zu steigern. Die geplante Steigerung entspricht rund einem Drittel mehr Radverkehr.

Erreicht werden soll dies vor allem durch noch mehr Fahrradfahrten gerade bei Wegen bis 5 km. Dies gilt einer Reihe von Untersuchungen zufolge als die ideale Fahrraddistanz, da hier deutliche Zeitvorteile gegenüber allen anderen Verkehrsmitteln erreicht werden. Zugleich besteht bis zu dieser Entfernung noch Potenzial für die Verlagerung von Autofahrten auf das Fahrrad.

Radverkehrskonzept und Radverkehrsstrategie als wichtige Bausteine der Fahrradförderung

Aufgabe der Radverkehrsstrategie ist es, die wesentlichen Ziele der Radverkehrsförderung und die grundsätzlichen Handlungsschritte zu benennen. Das Radverkehrskonzept stellt darüber hinaus detailliert den gegenwärtigen Zustand der Infrastruktur - also des Wegenetzes, der Abstellanlagen und der Wegweisung - dar und beschreibt die vorhandenen Defizite, den Bedarf und das zukünftige Radverkehrsnetz. Ferner werden die grundlegenden Anforderungen an die Radverkehrsinfrastruktur genauso benannt wie ganz konkrete Maßnahmen.

Große Bedeutung hatte dabei eine breite Diskussion der Ergebnisse schon im Vorfeld. So wurden an der Erarbeitung des Konzepts neben verschiedenen Fachbereichen der Verwaltung auch der ADFC und die Polizei beteiligt. Außerdem wurde das Konzept zusammen mit dem Verkehrstisch im Dezember 2007 öffentlich vorgestellt und diskutiert. Dank der Unterstützung des Jugendamtes und des Kinder- und Jugendbüros wurden die Ergebnisse einer Befragung von rund 2.400 Kindern und Jugendlichen einbezogen.

Die Radverkehrsstrategie fasst schließlich die Ergebnisse und Vorschläge des Radverkehrskonzepts zu konkreten Handlungsschritten zusammen und ergänzt dies um zentrale Argumente sowie die grundlegenden Ziele der Radverkehrsförderung.

Radverkehrskonzept (Teil 1) (PDF ca. 5,1 MB)

Radverkehrskonzept (Teil 2) (PDF ca. 6,7 MB)

Zielnetz (*pdf, ca. 1,5MB)

 

 

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